Herzkissen – Der Anfang

heartpinDie Idee der Herzkissen für BrustkrebspatientInnen wurde von den österreichischen Quilterinnen engagiert aufgenommen (aktuelle Informationen). Aufgrund der regen Beteiligung können wir die Aktivitäten nicht mehr dokumentieren. Hier haben wir die Anfänge für Sie archiviert:

Auf Initiative von Margit Nadrag zeigt die Patchworkgruppe Klagenfurt den betroffenen Frauen, dass es Menschen gibt, die ein „Herz für sie haben und mit ihnen fühlen“.
Die Herzkissen werden an die Ärzte und Schwestern der Mammaambulanz der gynäkologischen Abteilung im LKH Klagenfurt sowie an das Elisabethinen Krankenhaus übergeben, die dann die Verteilung dankenswerter Weise übernehmen werden.

  • Ebenso beteiligen sich die Salzkammergut Quiltfrauen auf Initiative von Sigrid Artmayr und Katja Rainbacher an diesem Projekt und haben mit dem Kontakt über die Krebshilfe Linz bundeslandweit bereits viele Kissen genäht und verteilt. Finanzielle Unterstützung für das Füllmaterial holten sie sich durch den symbolhaften Verkauf kleiner Herzkissen mit Information auf einem Basar.Die Maturaklasse im Ort hat selbst einige Kissen und viele kleine Herzkissen zum Verkauf genäht, damit das Projekt gut weiterläuft.
  • Im einzigen Kurheim für Brustkrebspatientinnen in Österreich startete Erika Mayr die Aktion mit ca. 50 Kissen im Monat. Falls einzelne Personen oder Gruppen nicht wissen, wohin mit den Pölstern bitten wir um Kontaktaufnahme. Neben der Mithilfe sind auch Materialspenden (Stoff- und Füllmaterial) sehr willkommen! Während ihres Urlaubes wurde sie durch Sibylle Schauer super vertreten.
    Viele sind bereits dem Aufruf gefolgt:
    Eine Gruppe vom Handarbeitsgeschäft Heide Wech aus Brunn/Gebirge schickt 15 Herzen an Erika.
    Ein Mutter-und-Tochter-Team aus Mannersdorf schickt 9 Herzen an Erika. Ursprünglich nur für ein Herz angemeldet, haben sie sich doch für mehrere entschieden und das gesamte Material dafür gespendet.
    Die VB-Quilts 3278 aus Vöcklabruck haben sich am 4. Mai getroffen und 35 genähte Kissen gestopft. Auch andere Quilterinnen werden noch mitmachen und so werden bis nach Pfingsten sicher 50 Kissen fertig, um sie an Erika zu übergeben.
  • Die Kellerasseln (Mannersdorf) haben 20 Herzkissen genäht und sie an Gabi Amstetter von den Bandlkramer-Quilterinnen bei der Ausstellung in Groß Siegharts überreicht. Sie sind für das Krankenhaus in Waidhofen/Thaya bestimmt.
  • Die Bandlkramer haben genug Watte für 40 Kissen bekommen und werden diese ebenfalls an das KH Waidhofen/Thaya abgeben.
  • Wir Friesacherinnen sind mitten im Nähen und unsere Herzen werden nach St. Veit gehen. Laut Aussagen des St. Veiter Krankenhauses werden allein in St. Veit 40 bis 50 Frauen mit Brustkrebs behandelt.
  • Drei Damen aus Steinfeld haben mit einer Dame aus Klagenfurt an einem Tag 35 Herzkissen genäht.
  • Tirol: Die Mitglieder der Unterländer Gruppe haben direkten Kontakt aufgenommen mit der Chirurgischen Abteilung des Krankenhauses Kufstein. Vorerst wurden 3 Herzen dagelassen, die begeistert angekommen sind. Danach wurde nochmals ein großer Sack voll Herzen abgegeben. Ursula berichtet, dass sie mit der Gruppe Breast Care Nurses in Kontakt ist und ihnen 20 bis 30 Herzen geben wird. Gesamtmenge an in Tirol hergestellten Herzen: 120, davon 50 im Unterland.
  • Herzkissen sind auch in Drösing und Groß-Enzersdorf von Einzelquilterinnen genäht worden.
  • Die Gruppe „Helfen mit Herz“ (diesen Titel für das Herzkissenprojekt erfanden die Schülerinnen) auf der Bakip Feldkirch, unter der Leitung von Irene Sutterlüti, wird am 10. Juni in der Abteilung Chirurgie des Landeskrankenhauses Feldkirch zunächst einmal 65 Herzen übergeben und das alles auch dokumentieren. Ein Bericht wird dann auf der HP des Gymnasiums, im Jahresbericht der Schule und bei der Jahres-Abschlussveranstaltung der Schule die Sache abrunden.
  • Herzen werden für die Abteilung im SMZ-Ost, Wien, für OA Dr. Renner, noch gebraucht.
    Wer hat Lust uns zu helfen? Kontaktaufnahme mit Monika Tauscher erbeten!
  • Wien hat bis jetzt 111 Herzen gemacht. Viele davon wurden rund um den Quilt-in-Public Day in der Wallensteinstraße gestopft und zugenäht.
    Unser Motto: Wenn eine/r zahlt, eine/r den Stoff spendet und eine/r näht und/oder stopft, dann kann die/der einzelne nicht überfordert sein – vor allem, wenn viele mitmachen…. Also Wien macht weiter. Details bei Conny Schmitt
  • Burgenland: Im Burgenland haben wir 40 Herzen genäht und diese gehen voraussichtlich an das Krankenhaus in Güssing über die österr. Krebshilfe und an die Selbsthilfegruppe Eisenstadt.
  • Die niederösterreichischen Quilterinnen haben insgesamt über 140 Herzen genäht und verteilt. In der Patchworkgruppe Mannersdorf haben zwei Damen über 20 Herzen an Erika Mayr geschickt. Sie haben alle Kosten für Stoff, Füllmaterial und Versand übernommen und nähen im Herbst weiter.

Die Idee der Herzkissen hat mittlerweile in vielen Gruppen und Initiativen Eingang gefunden. Eine Dokumentation von uns ist leider nicht mehr möglich, was aber als gutes Zeichen gesehen werden soll. Vielen Dank an alle, die sich an der Oganisation und Durchführung dieses Projekts beteiligen.

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