Meine Laufbahn als Patchworkerin begann 2000/2001: Seitdem habe ich es immerhin zu einem mehrmals getrennten, weiterhin unfertigen Erstlingswerk in Form eines Polstertops, zahlreichen UFOs im Kasten und zu Patchwork- und Quiltzubehör in suchtverdächtigen Mengen gebracht. Interessiert bin ich an allem, was sich im weitesten Sinne noch als Patchwork bezeichnen lässt. Selbst bevorzuge ich traditionelle Muster und Methoden und unternehme ab und zu Ausflüge in die „Moderne”. Von kürzerer Dauer als meine Laufbahn als Patchworkerin ist meine Mitgliedschaft und Mitarbeit in der Gilde. Die Gilde – als „Textilkunstverein” – schien für eine Dilettantin wie mich einige Schuhnummern zu groß. Von einer Freundin „verführt”, konnte ich mich davon überzeugen, dass in der Gilde Platz für Jede/Jeden ist, unabhängig von Praxis, Können und persönlichen Vorlieben, vorausgesetzt, man hat Freude am gemeinsamen Hobby und Lust, manchmal auch über den eigenen Quiltrand zu blicken. Und „Textilkunstverein” ist ja nicht so unpassend, mit „Textil” hat man es beim Patchworken ja meist doch zu tun und die „Kunst”, unser Hobby und den Rest des Lebens zu meistern, beherrschen wir PatchworkerInnen ja nahezu mühelos!