Ich wurde am 4.9.1952 in Wien geboren. Ich begann meine Patchworkaktivitäten schon im zarten Alter von sechs Jahren. Da meine Mutter unsere gesamte Kleidung selbst nähte, fielen immer wieder kleine Stoffreste für mich ab, die ich mit großem Eifer und riesengroßen Stichen zu einem größeren Stoffstück zusammennähte, dann zwei Löcher für die Puppenarme hineinschnitt, und meinen Puppen anzog. Zum Glück sahen die Kleidungsstücke, die ich dann Jahre später für meine vier Kinder nähte, etwas anders aus. Damals machte ich mit Vorliebe aufwändige Applikationen auf Kinderkleidern. Zum richtigen Patchworken kam ich dann Mitte der 1990er Jahre durch meine amerikanische Freundin. Da wir bis 2005 zeitweise in den USA lebten, absolvierte ich dort viele Kurse und wurde eine richtig „Süchtige”. Ich merkte dort auch schnell, wie Patchworken völker- und kulturverbindend sein kann, und wie schnell man dadurch gute Freunde gewinnen kann. Nach dem Tod meines Mannes 2005 wurde das Quilten für mich eine Therapie, und seither sind viele kleine oder größere Kostbarkeiten entstanden. Ich nähe sehr gerne Landschaftsquilts in „raw edge”-Technik oder Quilts mit Blumen- oder Blätterapplikationen. Die Inspiration zu neuen Quilts finde ich fast immer in der Natur und ich arbeite am liebsten nach eigenen Entwürfen.