Archiv der Kategorie: Inter:nettes

Links aus Pinwand 01/2017 – Traditionelle Blöcke kommen nie aus der Mode

Wer hat sie noch nie bewundert – Samplerquilts mit den unterschiedlichsten traditionellen Blöcken, mit klassischen Stoffen oder auch neu interpretiert. Für die erste Ausgabe 2017 waren wir auf der Suche nach Informationen auch abseits der allseits bekannten Blöcke.

Die umfangreichsten Informationen findet man im englischen Sprachraum. Auf „Generations quilt pattern“ werden die gratis angebotenen Muster durch Tipps für die Herstellung ergänzt.

Auf „Quilt Blocks Galore“ ist die Auswahl an Blöcken noch größer, die ausführlichen bebilderten Anleitungen sind nicht nur für Anfängerinnen eine große Hilfe.

Auf dem Webauftritt der amerikanischen Patchworkzeitschrift McCalls Quilting finden sich ebenfalls eine Menge Blöcke mit Anleitungen, die zum Stöbern einladen.

„Womenfolk“ beschäftigt sich mit weiblichen Künstlerinnen. 481 bekannte und unbekannte Blöcke, ganz Traditionelles sowie Moderneres bietet die Blockabteilung auch hier mit Anleitung oder weiterführenden Informationen.
Antique Geometric Quilt Designs

Nicht ganz so umfangreich, dafür in Deutsch sind die Bereiche auf dem Bernina-Blog und auf der beliebten Seite „Nice needlework“.

Doch Blöcke sind nicht nur schön anzusehen, die meisten haben auch eine Bedeutung und Geschichte. „Patterns of History“ und das Kapitel über die Mustergeschichte auf „womenfolk“ beschäftigen sich ausführlich damit.

Die genähten Blöcke wollen im Anschluss zu einem Quilt zusammengesetzt werden. „Favquilts“ bietet einige Anleitungen für Quilts mit traditionellen Blöcken zum Download an. Avis aus Nordengland beschreibt auf ihrem Blog „Oh Sew Tempting“ in 14 Kapiteln das Entstehen ihres Samplerquilts.

Der langen Tradition folgend, gemeinsam zu nähen, hat man Gelegenheit, am im Jänner gestarteten Sew-Along von 6 Köpfe – 12 Blöcke mitzumachen. Neben den Anleitungen gibt es auch Hintergrundinfos zu den Blocks, für den Austausch wurde eine Gruppe auf Facebook eingerichtet.

Viel Spaß beim Stöbern, Eva Schillinger (NÖ)

Links aus Pinwand 04/2016 – Japanische Falttechnik (Atarashii)

Mitgliedern der Patchworkgilde ist er sicher ein Begriff: der Logoquilt. Er ist aus den persönlichen Quadraten der Mitglieder zusammengesetzt und wächst so laufend. Das persönliche Quadrat wird in japanischer Falttechnik – Atarashii – gefertigt. Eine Information und die Anleitung dazu finden sich auf der Gildehomepage.

Diese Technik hat jedoch Einiges zu bieten und ist vor allem auch für den „mobilen“ Einsatz geeignet. Wir haben uns daher auf die Suche nach weiteren Inspirationen gemacht. Das Ergebnis ist durchaus international!

Eine detaillierte und bebilderte Anleitung für das Grundmodell in Deutsch hat Claudia Kalisch auf ihrer Seite Nice Needlework. Ein Durchblättern der Galerien lohnt ebenfalls.

Patchwork und Quilts – Anleitung Japanische Falttechnik

http://www.nice-needlework.de/information/anleitungen/wme.html

Die Anleitung auf der Seite der „Stichlinge“, einer Patchworkgruppe aus Augsburg zeigt eine Variation mit gepatchten Teilen. Dazu gibt es praktische Hinweise für das Anfertigen. Auch die anderen Anleitungen auf dieser Seite sind sehenswert.

Atarashiiblock

http://www.diestichlinge.de/atarashii01.html

Die Steigerungsform ist dann die „Bartnelke“ auf dem Berninablog. Hier gibt es lediglich Arbeitsbilder, wer hier schon Erfahrung hat, wird jedoch nacharbeiten können. Das ist definitiv nicht für Anfänger!

Dianthus barbatus (Bartnelke) › BERNINA Blog

http://blog.bernina.com/de/user-gallery/dianthus-barbatus-bartnelke/

Die quadratische Form ist natürlich nicht die einzig mögliche, Nähstückchen zeigt uns auf ihrem Blog die dreieckige Form und wie diese interessant zusammengesetzt werden kann. Der Blog ist schon etwas älter, lädt aber trotzdem zum Stöbern ein.

NähStückchen: Atarashii Patchwork

http://naehstueckchen.blogspot.co.at/2008/07/atarashii-patchwork.html

Von den Dreiecken ist es nicht weit zu Rauten. Anke aus Norddeutschland hat daraus einen Beutel gemacht und zeigt uns detailliert die Herstellung. Ein kleiner Tipp: es gibt eine umfangreiche Weihnachtssektion, die vielleicht Anregungen für Eigenes liefert.

Ankes Seesterne : September 2011

http://ankes-seesterne.blogspot.co.at/2011_09_01_archive.html

Alexandra aus Mönchengladbach hat ebenfalls eine Tasche mit dieser Technik hergestellt und hat die Herstellung ausführlich dokumentiert. Der Blog ist sehr aktuell und lädt ebenfalls zum Stöbern ein.

Puppemännchen: Atarashii

http://puppemaennchen.blogspot.co.at/2016/06/atarashii.html

Ahnlich aber nicht ganz gleich ist die Tasche, deren Herstellung die britische Zeitschrift Popular Patchwork auf ihrer Website beschreibt. Der Schnitt eignet sich auch gut zum Variieren, um etwa höhere Taschen zu nähen.

Japanese Folded Bags – Accessories (beginners)

http://www.popularpatchwork.com/news/article/japanese-folded-bags/46/

Es sieht sehr komplex aus, ist aber – relativ – einfach. Die Finnin Ulla bildet aus den Teilen Blumenmuster, die sie bei Kissen oder Deckchen einsetzt. Auch die anderen präsentierten Werke zeigen, wie schön Ulla arbeitet.

Ulla’s Quilt World: Flower cushion cover, TUTORIAL for a flower – quilt

http://quiltworld2.blogspot.co.at/2015/09/flower-cushion-cover-tutorial-for.html

Eine weitere Variation stellt das „Cathedral Window“, das Kirchenfenster dar. Dazu wurden wir auf dem Blog „PatchworkDelights“ von Fiona aus Dublin fündig. Sie zeigt die Herstellung reich bebildert. Es lohnt sich, dem Link am Ende der Seite zu folgen!

PatchworkDelights : Cathedral Windows Tutorial

http://patchworkdelights.blogspot.co.at/2010/08/cathedral-windows-tutorial.html

Auch der letzte Link dieser Ausgabe beschäftigt sich mit den Kirchenfenstern. Der Blog von Nkitkat aus Kopenhagen enthält neben den verschiedensten kreativen Projekten auch eine Anleitung, bei der der Faltvorgang im Vordergrund steht.

nkitkat: Japanese folded patchwork tutorial

http://cheznaomi.blogspot.co.at/2010/04/japanese-folded-patchwork-tutorial.html?m=1

Wir wünschen viel Spaß beim Nacharbeiten!

Eva Schillinger (W)

Links aus Pinwand 03/2016 – Christmas in July

Christmas in July – uns Quilterinnen ist das ein vertrauter Begriff, auch wenn andere den Kopf schütteln mögen. Doch wer von uns kennt das nicht: zuerst erscheint es uns noch ewig, bis ein geplantes Stück fertig sein soll, schließlich finden wir uns spätabends vor der Nähmaschine sitzend, weil es zeitlich doch noch eng geworden ist.

Wenn ihr plant, heuer den Christbaum mit Selbstgenähtem zu schmücken, machen euch die Links dieser Ausgabe von Inter:Nettes sicher Freude. Wir haben aus der Vielzahl an angebotenen Anleitungen jene gewählt, die auch an mitteleuropäischen Weihnachtsbäumen gut  aussehen. Die Weihnachtsmänner und Stiefel sind also in der Minderzahl!

Wie meist dominieren die englischsprachigen Anleitungen, wir haben sie jedoch diesmal thematisch sortiert und weniger auf die Sprache Rücksicht genommen.

Das Wichtigste ist natürlich der Baum selbst, wir beginnen daher mit Anleitungen für genähte Weihnachtsbäume:

Auch in Australien wird Weihnachten gefeiert, TeresaDownUnder zeigt auf ihrem Blog „Sewn Up Down Under“ die Anleitung für einen entzückenden Patchworkbaum.

https://mypatchwork.wordpress.com/2015/11/14/patchwork-christmas-tree-ornament-tutorial/

Ein Bäumchen mit aufwändigerer Form kann man nach den Anleitungen von „The Sewing Directory“ aus England und Tasia auf „Sewaholic“ nähen.

http://www.thesewingdirectory.co.uk/fabric-christmas-tree-project/

http://sewaholic.net/free-pattern-the-stanley-tree/

Doch es geht auch mit mehr Chichi – Auf dem „Liberty Crafts Blog“ gibt es – neben vielen anderen Artikeln – eine Anleitung unter der Verwendung von Bommeln oder Bändern, sehr nett! – (http://www.liberty.co.uk/blog/17470/make-your-own-liberty-print-christmas-tree-decoration/)  – Leider ist die Seite mit diesem Blog nicht mehr verfügbar. Schade.

„Craft Passion“ beinhaltet Gratisanleitungen zu allen möglichen Themen, unter anderem auch einen von einem Christbaum in filigraner Technik. Es handelt sich nicht um ein Nähprojekt, erschien uns aber so interessant, dass wir die Anleitung in die Aufstellung aufgenommen haben. Hier benötigt man eine ruhige Hand und gute Augen!

http://www.craftpassion.com/2009/12/sewing-tutorial-kanzashi-christmas-tree.html

Weiter geht’s mit den Christbaumkugeln, auch hier sind die Bandbreite und die Auswahl groß. Nastja auf „Dawanda“ (http://de.dawanda.com/do-it-yourself/naehen/patchwork-weihnachtskugel-naehen) und Julia auf „Kreativlabor Berlin“ (http://www.kreativlaborberlin.de/diy-anleitung-eine-schneekugel-naehen/) stellen genähte Kugeln vor.

Habt ihr eine Stickmaschine? Dann ist vielleicht die Anleitung auf „Feines Stöffchen“ etwas für euch! Eine zip-Datei mit den Stickvorlagen in vielen Formaten steht gratis zum Download bereit. Wir finden, diese Kugeln machen sich auch als Geschenksanhänger gut!

https://feinesstoeffchen.wordpress.com/stickdatei-freebie-weihnachtskugeln/.

Weihnachten ohne Sterne? Geht gar nicht! Eine auch für Anfänger geeignete Anleitung gibt’s auf „Revolluzzza“ und das gleich in Deutsch und Englisch.

http://blog.revoluzzza.com/2011/11/27/advent-advent-ein-lichtlein-brennt-und-ein-neuer-stern-entsteht-lets-get-christmassy-and-sew-the-first-christmas-star-of-the-year/

Wer noch nicht genug hat, wirft einen Blick auf „The sewing loft“ und „allfreeseing“ mit ihren Sammlungen zu unserem Thema, beide in englisch und unter Verwendung der verschiedensten Bastel- und Nähtechniken.

http://thesewingloftblog.com/100-christmas-ornaments/

http://www.allfreesewing.com/Sewn-Ornaments

Habt ihr noch keine Abdeckung fürs Christbaumkreuz? Dann ist die Anleitung von „my fabric relish“ auf Craftsy das Richtige für euch! Einfach, aber wirkungsvoll…

http://www.craftsy.com/pattern/quilting/home-decor/christmas-tree-skirt-/119342?SSAID=852401&sasClickId=81k0_7sh6y

Einen hab ich noch:

Ganz ohne Fremdeinflüsse geht es nicht… Man kann den Schmuck auch wunderbar stricken, z.B. nach der Anleitung von Gründl-Wolle. http://www.pfennigpfeiffer.de/media/wysiwyg/Downloads/strickanleitungen/heimdeko/LISA_Weihnachtskugeln_Landhausstil.pdf

Ganz ohne Weihnachtsmänner und Stiefel geht’s nicht – hier ist Pinterest eine gute Möglichkeit der Recherche, z. B. https://www.pinterest.com/explore/weihnachts-n%C3%A4harbeiten-895477137968/

Wir wünschen viel Spaß beim Nacharbeiten!

Eva Schillinger (W)

Links aus Pinwand 02/2016 – Kleine Taschen mit viel Platz!

Bei Treffen von Quilterinnen sieht man sie immer öfter: die Raumwunder „Sew Together Bag“. Im Grunde nicht schwer zu nähen, gibt es aber doch ein paar knifflige Punkte zu beachten. So habe ich mich auf die Suche nach Anleitungen gemacht, mit Hilfe derer die kleinen Hürden überwunden werden können.

Das Schnittmuster der „Sew Together Bag“, wird von der Amerikanerin SewDemented auf Craftsy als Download angeboten.

http://www.craftsy.com/pattern/sewing/accessory/sew-together-bag/36309

Heather Cartwright hat auf ihrem Blog „Quilt Barn“ jene ausführliche und bebilderte Anleitung, auf die sich die meisten anderen Bloggerinnen beziehen

http://quiltbarn.blogspot.co.at/2014/03/sew-long.html

Amanda Jean erklärt auf ihrem Blog „Crazy Mom Quilts“, wie sie ihre Taschen – auch sie hat schon mehrere genäht – etwas modifiziert hat. Es ist nicht der einzige Post dort zu diesem Thema, auch sonst ist der Blog sehr interessant!

http://crazymomquilts.blogspot.co.at/2014/10/sew-together-bag-with-modifications.html

Wenn man das Täschchen nach dem Originalmuster näht, ist das fertige Stück etwa 25 x 13 cm groß. Was, wenn man es lieber kleiner möchte? Dann zieht man den Blog „occasional Piece“ von Elizabeth Eastmond zu Rate. Die fleißige Quilterin stellt neben der bebilderten Anleitung auch ein Umrechnungsblatt zum Download bereit.

https://occasionalpiece.wordpress.com/2014/12/03/mini-sew-together-bag/

Ihr seid des Englischen nicht so mächtig? Euch kann geholfen werden! Auch in Oberbayern kennt man die Taschen und lässt uns an den Nähfortschritten teilhaben. Bei meinem Erstling hat mir die Anleitung sehr weitergeholfen. Macht doch gleich mit beim sew-along!

http://gmachtinoberbayern.blogspot.co.at/2015/05/sew-together-bag-von-sew-demented-der.html

Auch wenn die meisten Anleitungen ähnlich sind, hat doch fast jede Bloggerin den einen oder anderen Hinweis über eingesetztes Material oder die Nähreihenfolge. Nicht zuletzt stellen sie eine Menge Inspiration für die Gestaltung dar:

http://www.das-mach-ich-nachts.com/tag/sew-together-bag/

http://greenfietsen.blogspot.co.at/2016/02/making-of-sew-together-bag.html

http://kikiszauberwelt.blogspot.co.at/2014/10/sew-together-anleitung-tutorial-i.html

Apropos Inspiration: Auch Pinterest liefert eine Menge Treffer zu unserem Thema. Die folgenden drei Links stellen nur eine kleine Auswahl dar:

https://www.pinterest.com/miaamy/b-sew-together-bag/

https://www.pinterest.com/joanmary/sew-together-bag/

https://www.pinterest.com/josephinegypsy/sew-together-bag-inspirations/

Bei meiner Suche bin ich auf eine Variante des Täschchens gestoßen, die ich euch in einer der nächsten Ausgaben vorstellen möchte. In der Zwischenzeit wünsche ich viel Spaß und Erfolg beim Nachnähen!

Eva Schillinger (W)

Links aus Pinwand 01/2016 – Dear Jane

Bei Gesprächen unter Quilter/innen taucht er immer wieder auf, geliebt oder gefürchtet – der „Dear Jane“-Quilt. Das weltberühmte Original stammt von Jane A. Stickle aus dem Jahre 1863 und entstand in der Zeit des amerikanischen Bürgerkrieges. Allein dieser Quilt nur darf sich „Dear Jane“ nennen. Alle von diesem Werk inspirierten Quilts werden „Baby Janes“ genannt oder bekommen einen eigenen Namen.

Die offizielle Seite wird den meisten bekannt sein. Auf www.dearjane.com stellt Brenda Papadakis die Blöcke im Detail vor und bietet eine Vielzahl an Informationen dazu. Sie hat die Blöcke abgezeichnet und hat sich den Namen „Dear Jane“ schützen lassen. Das Buch mit den abgebildeten Blöcken wird auch den meisten bekannt sein.

Da im Buch keine Anleitungen enthalten sind, wie die Blöcke am besten gefertigt werden, freuen sich viele über Hilfestellungen und Anleitungen. Die meisten davon sind in englischer Sprache. Besonders beliebt sind die ausführlichen Beschreibungen von Anina auf http://thatquilt.blogspot.co.at/ und Doreen alias Aunt Reen auf http://auntreensplace.blogspot.de/2010/09/sashing-instructions-for-dear-jane.html.

Doch auch wer nicht so fit im Englischen ist, muss nicht auf Hilfe verzichten, es gibt auch Deutschsprachiges zu unserem Thema.

Die Kölnerin Claudia Hasenbach zeigt auf ihrer Seite http://www.claudias-quilts.de/quilts/quilts.html (links unten „Große Projekte“/„Dear Jane“) sehr übersichtlich welche Technik sie für die einzelnen Blöcke gewählt hat.

Valomea aus Thüringen beschreibt auf http://valomea.blogspot.de/p/dear-jane.html die Entstehung ihres „Baby Jane“ noch etwas detaillierter.

Marina und Daryl Lynn aus Pasadena zeigen auf ihrem Blog „Quilt Inspiration“ (http://quiltinspiration.blogspot.co.at/2010/05/crazy-about-jane.html) die Vielfalt, die mit dieser Vorlage möglich ist. Die beiden haben auch eine interessante Pinwand auf Pinterest: https://www.pinterest.com/quiltinspire/dear-jane-quilts/.

Eine besonders schöne Variante findet sich nicht auf dieser ausführlichen Liste.  Judi Madsen zeigt auf ihrem Blog „green fairy quilts“ http://www.greenfairyquiltsblog.com/2011/03/dear-jane.html ihren Baby Jane mit Stoffen von Kaffe Fassett auf weißem Grund. Ein tolles Stück!

Als Vertreter der Sektion bewegte Bilder möchte ich die Seite http://www.simplycolorful.com/dearjane.html von Lynn Marquedant vorstellen. Auch sie hat sich mit „Dear Jane“ beschäftigt, und zeigt auf ihrem Youtube-Channel „Simply Colorful“ (https://www.youtube.com/channel/UC7ks-BH2YkPey8XxriWkXAQ) wie sie einzelne Blöcke näht. Interessant für jene, die dem amerikanischen Akzent (oder Knödeln wie wir sagen), folgen können.

Zum Abschluss noch ein Hinweis. Den „Dear Jane“ oder offiziell „Stickle Quilt“ gibt es wirklich! Er befindet sich in Vermont im Bennington Museum und wird nur etwa 6 Wochen pro Jahr ausgestellt. Eine Besichtigung bedarf also entsprechender Vorplanung.

http://www.benningtonmuseum.org/stickle-quilt.html

Auf dem Quilt Fest 2011 gab es eine kleine Sonderausstellung zum Thema, mit sehr interessanten Variationen. Hm – ich könnte doch auch….

Eva Schillinger (W)

Links aus Pinwand 04/2015 – Taschen aus Kaffeepackungen

Mit dem Thema Christkindlmarkt verbinden wir so manches – Punsch, Lichter, Braterdäpfel, Glitzerzeug und eine Menge Kleinigkeiten zum Schenken. Immer öfter werden auch Taschen aus Kaffeeverpackungen angeboten, die mich als leidenschaftliche Kaffeetrinkerin sofort angelockt haben. Na dann – auf ins Netz…!

Auf dem Blog „UllaSHandmade“ beschreibt Ulla detailverliebt, wie sie Taschen aus Kaffeepackungen näht. Hinweise zu den verwendeten Nadeln und zur Größenberechnung helfen bei den ersten Versuchen

http://ullashandmade.blogspot.co.at/p/tutorial-kaffeetutentasche.html

Warum nur große Taschen? Auch kleine Täschchen für Kosmetik oder andere Kleinteile kann man aus Kaffeepackungen fertigen. Die bebilderte Anleitung auf Babsis Blog „Rund und Eckig“ enthält auch Tipps, wie man z.B. die Ecken gegen Aufscheuern schützt.

http://rundundeckig.blogspot.co.at/2013/02/tutorial-kosmetiktasche-aus.html

Auf der umfangreichen Seite „Handmadekultur“ darf eine Anleitung zum unserem Thema natürlich nicht fehlen! Die hier vorgestellte Tasche hat mir wegen der schön versäuberten Kante gut gefallen. Die Anleitung steht auch als PDF zum Download bereit.

http://www.handmadekultur.de/projekte/upcycling-kaffeetueten-tasche_106060

Angelika Rudolph aus dem deutschen Schriesheim strickt nicht nur, sie näht auch. Auf http://www.angelika-strickt.de/taschen.htm bietet sie die von ihr gefertigten Taschen auch zum Kauf an. Hier findet sich zwar keine Anleitung, aber man kann sehr schön sehen, wie unterschiedlich die Taschen mit den verschiedenen Kaffeepackungen wirken.

Aber es muss nicht immer die Nähmaschine involviert sein! Steffi aus dem Schwabenland zeigt uns, auf ihrem Blog kreativ oder primitiv, das man auch mit Gewebeband coole Taschen machen kann. Mmh, ich muss doch glatt einmal in meine Werkstatt nach dem Band schauen….

http://www.kreativoderprimitiv.de/2014/09/duct-tape-kaffeetasche.html

Wem die schriftlichen Anleitungen nicht genügen, für den gibt es natürlich Youtube!

Nicole Schmidt aus der Schweiz unterhält den DIY-Kanal „ChezNU-Family“ auf youtube. Gemeinsam mit ihrer Mutter Ute zeigt sie Schritt für Schritt die Vorbereitung und Herstellung aus verschweißten Packungen.

Pinterest war dieses Mal nicht so ergiebig, dennoch findet man einige Anregungen auf der beliebten Plattform.

https://de.pinterest.com/explore/kaffeeverpackungen-943981372969/

https://www.pinterest.com/scraps56303/things-to-do-with-coffee-bags/

Eine interessante Art, Kaffeepackungen zu verwenden, ist diese zu einer Tasche zu flechten. Auf Panasonics Kanal „eco ideas net“ habe ich diese Anleitung entdeckt. Sie ist zwar in Finnisch aber trotzdem gut verständlich. Die Tasche ist nicht nur geflochten, die geschickte Anordnung ergibt auch ein schönes Muster. Bargello ist offensichtlich nicht nur auf Patchworkarbeiten beschränkt…

Etwas Zeit ist ja noch, um so eine Tasche als persönliches Geschenk anzufertigen – oder vielleicht auch mehrere?

Viel Spaß beim Stöbern wünscht euch Eva Schillinger

Links aus Pinwand 03/2015 – Nadelkissen

Weiter vorne im Heft findet ihr eine Anleitung für ein Nadelkissen, das mich gleich zum Thema dieser Ausgabe von Inter:Nettes inspiriert hat. Anders als bei anderen Themen ist das Angebot an deutschsprachigen Anleitungen sehr groß, ich habe mich daher hauptsächlich auf diese beschränkt. Die Auswahl ist dennoch überwältigend!

Den Anfang macht ein klassisch schönes Nadelkissen in Kirchenfenster (cathedral window)-Technik: http://www.das-mach-ich-nachts.com/2013/11/25/cathedral-window-nadelkissen-ein-tutorial/

Wenn man es etwas witziger möchte, bietet sich doch ein Kaktus an, bei dem die Nadeln die Stacheln ersetzen. Mir als Kakteenliebhaberin haben diese Exemplare am besten gefallen…

http://funkelfaden.de/index.php/anleitung-stachliges-kaktus-nadelkissen-aus-filz/

Das Kreativmagazin „Handmade Kultur“ unterhält auch einen Webauftritt, dort finden sich zwei Anleitungen der Userin deschdanja für herzige Nadelkissen in Kaktusform. Und noch eine Menge weiterer Anleitungen zum Thema.

http://www.handmadekultur.de/suche#fq=type%3AAnleitungen&fq=category%3AN%C3%A4hen&q=Nadelkissen

Die ausführlich bebilderte Anleitung auf dem Blog von Constance, „Nach Stich und Faden“ zeigt ein Nadelkissen in dem uns sehr bekannten Blockhausmuster:

http://nach-stich-und-faden.blogspot.co.at/2013/06/tutorial-zakka-patchwork-nadelkissen.html

Beim Thema Nadel und Kissen drängt sich eine Form natürlich auf – der Igel! Eine herzige Ausführung mit bebilderter Anleitung hat Carmen Dubielzig auf ihrer Seite „Fabulatoria“ erstellt. Auch sonst lohnt sich ein Stöbern auf der Seite.

http://www.fabulatoria.de/2014/08/geburtstagswoche-tag-1-igel-nadelkissen/

Kürbis oder Blüte? Das ist Ansichtssache, wie die beiden folgenden Anleitungen zeigen. Bine aus dem Niederrhein fertigt die Kürbis-Nadelkissen aus einem Stück Stoff, Jana Kretschmer setzt Ober- und Unterteil aus mehreren Teilen zusammen, was den Eindruck einer Blüte erzeugt.

http://www.waseigenes.com/2011/05/25/diy-kurbis-nadelkissen-fotoanleitung/
http://dekoretti.blogspot.co.at/2011/08/nadelkissen-in-blumchenform.html

Ganz ohne englischsprachige Seiten geht‘s aber doch nicht!

Regina Grewe hat die englische Anleitung für ein kombiniertes Kissen, in dem auch kleine Dinge verstaut werden können, ins Deutsche übersetzt und bietet das englische Original und die Übersetzung zum Download an. Das Kissen ist vielleicht weniger geeignet für unterwegs aber sehr nützlich für den Arbeitstisch daheim!

http://www.reginagrewe.de/06tipps/tip101122.html

Wer immer noch nicht genug hat, dem sei der Blog „The sewing loft“ ans Herz gelegt. Heather Valentine stellt hier über 100 Gratisanleitungen für Nadelkissen zur Verfügung. Wow, das gibt eine Überdosis Inspiration 😉

http://thesewingloftblog.com/pincushion-patterns/

Viel Spaß beim Stöbern wünscht euch Eva Schillinger

Links aus Pinwand 02/2015 – Wholecloth Quilts

Diese Ausgabe von Inter:Nettes widmet sich Wholecloth Quilts, deren Tops aus einem einzigen Stück Stoff bestehen, bei ihnen spielt daher das Quiltmuster die Hauptrolle. Bei keiner anderen Technik kommen perfekte Quiltstiche so gut zur Geltung!

  • Den Beginn macht die deutschsprachige Seite www.quiltkunst.de. Andrea Stracke zeigt die zahlreichen von ihr angefertigten Stücke, einige der Quilts wurden bei diversen Ausstellungen prämiiert.
  • Auf ihrem Blog „sewingroom secrets“ erzählt Natalie Kaprielian von der Konzeption und Herstellung ihres handgequilteten Wholecloth Quilts.
  • Der Internetauftritt von HG-TV enthält auch Anleitungen zum Quilten, unter anderem auch die interessante Beschreibung der Vorbereitungsarbeiten für einen Wholecloth Quilt.
  • Die Anleitung des „Free Motion Quilting Project“ von Leah Day beschäftigt sich ausführlich mit der Vorbereitung und Übertragung des Musters auf den Stoff.
  • Auch auf ihrer eigenen Seite stellt Leah Day einen Wholecloth Quilt vor. Sie erzählt nicht nur die Geschichte seiner Herstellung, sondern auch, wie er ruiniert wurde.
  • Wholecloth Quilts müssen nicht zwingend aus einfärbigen Stoffen bestehen. Gretchen bietet anhand eines Babyquilts eine ausführlich bebilderte Anleitung auf dem Blog „Sew Mama Sew“.
  • Craftsy unterhält neben seinen Onlinekursen auch einen Blog. Die Anleitungen „How To Make A Wholecloth Quilt: 5 Easy Tips“ und „Stitch Smarter: 6 Surprising Wholecloth Quilt Designs“ beschäftigen sich mit unserem aktuellen Thema.
  • Sammlungen auf Pinterest dürfen in keiner Ausgabe von Inter:Nettes fehlen. Wir möchten aus der Vielzahl an Sammlungen die Pinnwände von Kaylene Parry und Leigh Herrington vorstellen.
  • Natürlich werden auch fertig mit den Quiltmustern bedruckte Stoffe zur Herstellung von Wholecloth Quilts angeboten. Die Sammlung bei Benartex ist leider nicht mehr verfügbar, aber eine entsprechende Suche im Netz ladet auf alle Fälle zum weiteren Stöbern ein.

Links aus Pinwand 01/2015 – Moderne Quilts

Wie jede Kunstform ist auch das Quilten Veränderungen unterworfen. Es lässt sich trefflich darüber diskutieren, wie ein moderner Quilt definiert wird und wie er sich vom Artquilt unterscheidet. Die in dieser Ausgabe von Inter:Nettes vorgestellten Seiten nähern sich dem Thema „Moderne Quilts“ textlich und optisch an.

  • The Modern Quilt Guild hat sich der Unterstützung und Verbreitung moderner Quilts verschrieben und setzt sich aus weltweit ca. 100 Gilden zusammen. Auf ihrer Internetpräsenz werden neben einer Definition von modernen Quilts die Informationen rund um die Gilde sowie ein Veranstaltungskalender geboten. Aktuelle Neuigkeiten sind auf dem zugehörigen Blog  zu finden.
  • Die Werkschau der Modern Quilt Guild ist die Quiltcon, die heuer Ende Februar in Austin, Texas stattgefunden hat. Auf www.quiltcon.com finden sich nicht nur die aktuellen Informationen, sondern auch Termin und Location der Ausstellungen 2016 und 2017.
  • Die Londoner Modern Quilt Guild reflektiert ebenfalls über die Definition moderner Quilts. Auf https://londonmqg.wordpress.com findet man Neuigkeiten und Challenges sowie eine Definition moderner Quilts.
  • Die meisten Seiten zum Thema sind allerdings in Englisch.Die Blogs von Jill und Marny und  von Christa Watson sind nur einige der Blogs, die sich mit modernen Quilts beschäftigen.
  • Abschließend möchte ich zwei Sammlungen auf Pinterest vorstellen.
    Die Pinnwände von Stefanie Schneider und Dorte Rasmussen sind eine Fundgrube und laden zum ausgiebigen Stöbern ein.

Links aus Pinwand 04/2014 – Seminole Patchwork

Diese Ausgabe von Inter:Nettes beschäftigt sich mit der Seminolen-Technik. Der Name und die Technik gehen auf die Seminolen, einem Indianervolk aus Florida, zurück. Charakteristisch für diesen Stil sind die im 45°- oder 60°-Winkel angeordneten Muster.

  • Auf dem Blog „The unfinished Quilter” von Willow Ann Sirch findet man eine kurze Darstellung über die Herkunft und Merkmale der Technik.
  • Wer sich näher über den namensgebenden Stamm informieren möchte, wird auf der Homepage des Seminole Tribe und bei Victoria Westermark-Many Bad Horses Abhandlung auf der Seite des „Absolutely Florida Magazine“ fündig.
  • Patchwork und insbesondere Seminole hat auch viel mit Mathematik und Inspiration zu tun.  Vera Preston erklärt Hintergründe der wichtigsten Muster. Überlieferte Geschichten der Indianer runden die schlicht gehaltene Seite ab.
  • Anleitungen zur Seminolen-Technik sind mehrheitlich in englischer Sprache, ein kurzer Abriss in deutsch findet sich auf der Seite des Nähmaschinenherstellers Elna
  • Ausführlichere Informationen in Englisch bietet der Blog des australischen Nähgeschäfts „Sew Well Maide“ von Karen Pior
  • Ein Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte, Pinterest ist eine hervorragende Quelle mit vielen Bildern und Inspirationen: Pinterest 1 und Pinterest 2